Viel los: ShishaMesse Frankfurt
Es gibt sie seit über 500 Jahren: Die Wasserpfeife „Shisha“. Aufgekommen im persischen Reich, verbreitete sich die Shisha samt einer Gemeinschaftskultur nach Indien und in die arabische Welt. Auch in Europa ist das Shisha-Rauchen bekannt und zunehmend beliebt. Das Rauchen von Tabak mit verschiedenen Aromen gilt manchen als Zigaretten-Ersatz, anderen als Aspekt des geselligen Miteinanders.
Internationaler Dreh- und Angelpunkt dieses Trends ist seit fast zehn Jahren die Frankfurter ShishaMesse. Rund 35.000 Gäste besuchen in dieser Zeit die Messehallen, um sich die Fachmesse mit ihren über 300 Marken anzuschauen. Dabei erwartet sie ein vielfältiges Waren- und Dienstleistungsangebot: Tabak, Wasserpfeifen und -bedarf, speziell hergestelltes Mobiliar, Dekoration und die komplette Barausstattung. Natürlich geht es auch auf dieser Messe viel darum, persönliche Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen, sich mit Trends vertraut zu machen und Neuheiten zu probieren.
Diese Chance ließen sich – erst recht nach den Entbehrungen durch die Pandemie – Shisharaucher, Groß- und Einzelhändler aus dem In- und Ausland, Freunde und Sympathisanten der Shisha sowie Existenzgründer und Barbetreiber nicht entgehen. Ihre Gespräche drehten sich dabei auch viel um E-Shishas, die mittlerweile von bekannten Herstellern wie Holster und 187 ins Sortiment aufgenommen wurden.
Auch wir aus dem Hause Utz sind für die Messe nach Frankfurt gereist. Der Trend zur E-Shisha hat uns besonders interessiert. Unserer Einschätzung nach wird er Marken, um die es schon jetzt einen Hype gibt, weiter stärken – auch dank starkem Influencer Marketing bekannter Rapper.
Auch über den bevorstehenden Wechsel von der 200 g-Dose auf 20 g-Packungen hätten wir gerne mehr erfahren. Allerdings konnte uns dazu niemand Auskunft geben. Immerhin haben wir vom Messechef einige der neuen Packungen bekommen. Daher wissen wir nun: Das Format gleicht einer Zigarettenschachtel und ist im Verhältnis zur bisherigen Dose sehr teuer.
Zu den unangenehmeren Themen wie Fehlmengen oder verspätete Lieferungen können wir leider nichts neues berichten. Hier wurde auf die übrigen Marken verwiesen, auf die man ausweichen könne.
Sie sehen: Nicht auf alle Fragen bekamen wir Antworten. Der Besuch der Messe war dennoch ein Gewinn und sehr interessant!

(v.l.n.r.) Fabian Brüderle (Category Manager bei der MCS), Nicolai Kramer (Einkäufer Utz) und Patrick Wenk (Verkaufsleiter Conveniende Utz)

Lounges zum Chillen und Verköstigen.

Shishas gibt es in allen möglichen Variationen

– soweit das Auge reicht.